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14.02. 2020
© Lauftreff Teublitz 1987
 
 

   

 

 

Teublitzer Läufer international am Start

1320 LäuferInnen standen beim 2. Tiroler Speed Marathon am Start.
Mit dabei Karola und Helmut Rohrwild, die sich für den Halbmarathon von Matrei über Bergisel nach Insbruck entschieden hatten. Die Marathonläufer starteten bereits am Brenner Grenzübergang. Die Strecke auf der Brenner Bundesstraße mit einem durchschnittlichen Gefälle von 2% ist zeitmäßig nicht sonderlich von Vorteil.
Das liegt am ungewohnten Abrollverhalten und macht sich schmerzlich in den Unterschenkeln bemerkbar. Zum genießen der schönen Bergpanoramas blieb dennoch Zeit. So konnte Helmut Rohrwild als 15. seiner Klasse in der Zeit von 01.31.Std finishen. Karola Rohrwild erreichte mit 02.02.Std als 11. in ihrer Klasse das Ziel.
Mit dabei Karola und Helmut Rohrwild

Nicht zum ersten Mal beteiligten sich die Flachländler vom Lauftreff am Osterfelder Berglauf in Garmisch. Zum Training hatte man sich an den steilen Hängen des „Schwarzer Berges“ im Regental in den letzten Wochen regelmäßig geschunden. Der Osterfelder zählt zu den anspruchvollsten Bergläufen in der Szene. Bei einer Streckenlänge von 12,5 km sind 1300 Meter Höhenunterschied zu überwinden.
Dass der Berglauf kein gemütlicher Sonntagsausflug würde, war den Bergspezialisten mit Sabine Eichinger, Jürgen Seidl, Hans Nuber, Willibald Köppl und Walter Kraus, der seine Wettkampfschuhe eigentlich schon an den Nagel gehängt hatte, bewusst.
Schließlich hatte man den Berg auch schon mal unter härtesten Bedingungen bei Regen und Schnee bezwungen. Eine traumhafte Bergwelt begleitete dieses Mal bei sommerlichem Wetter die Läufer vom Fuß der Alpspitze durch das Steinerne Tor bis zum Ziel am Osterfelder Kopf. Dass man bei manchen Passagen den eigenen Pulsschlag in den Ohren spürt und auch austrainierte Sportler Gehpausen einlegen müssen, ist fast normal.
Oben angekommen entschädigte schließlich ein grandioses Alpenpanorama und machte die Strapazen schnell vergessen. Besonders hart traf es diesmal Jürgen Seidl. Er musste seinem zu schnellen Anfangstempo Tribut zollen und wurde bei Kilometer 9 vom bergerfahrenen Hans Nuber überholt. Die beiden erreichten das Ziel in 1.22.30 (Platz 5 M45) und 1.25.00 (Platz5 M35). Im Gesamtfeld von Startern bedeutete dies die Plätze 31 und 42. Walter Kraus stand nach 1.28.59 im Ziel, was ihm den 7. Platz in der sehr stark besetzten M50 einbrachte. Ruhig angehen lies es Willi Köppl bei seinem ersten Berglauf. Ohne Probleme finishte er nach 1.33.39 auf Rang 15 der M45. Die einzige Platzierung für den Lauftreff konnte Sabine Eichinger als 3. der Frauenhauptklasse erzielen. Mit einer Zeit von 1.37.21 kam sie als 16. Frau ins Ziel.

Einen besonderen Einsatz im schweizerischen Grindelwald hatte Familie Braun.
Damit es Ferdinand Braun im Urlaub nicht zu langweilig wurde, startete er vor Ort beim Männlichen-Berglauf, für den er mit den Osterfelder-Startern trainiert hatte. Mit 1265 Höhenmetern bei einer Streckenlänge von 11,2 km war der Männlichen Berglauf zwar geringfügig kürzer als der Osterfelder Berglauf, dafür war die durchschnittliche Steigung etwas größer. Ferdinand Braun meisterte die Strecke dennoch bravourös in 1.17.49 als 5. M40 und 18. in der Gesamtwertung